Kommen Sie vorbei →
Eine Brauchwasser-Wärmepumpe übernimmt die Warmwasserbereitung Ihres Mehrfamilienhauses — mit Strom vom eigenen Dach. Ohne Eingriff in die bestehende Anlage, ohne Heizungsgesetz, ohne Baustelle in den Wohnungen.
Wir fangen mit einem Objekt aus Ihrem Bestand an. Über den Rest entscheiden Sie danach.
Energetische Modernisierung nach § 559 BGB — dauerhaft auf die Kaltmiete umlegbar.
Die CO2-Abgabe teilen Vermieter und Mieter nach dem Verbrauch des Gebäudes. Sinkt der Verbrauch, sinkt Ihr Anteil.
Die Wärmepumpe ergänzt Ihre Heizung, sie ersetzt sie nicht. Kein GEG-Thema, kein Austauschzwang.
Ob Altbau, Wohnblock oder Gewerbeobjekt — die Anlage wird für Ihr Gebäude ausgelegt.
Das Konzept
Ihre Heizung springt den ganzen Tag über für jede Dusche kurz an — auch im Sommer, wenn sie sonst nichts zu tun hätte. Dazu kommt die Zirkulation, die das Wasser rund um die Uhr in Bewegung hält und dabei laufend Wärme über die Leitungen verliert — zusammen ein erheblicher Teil der Energiekosten.
Eine Brauchwasser-Wärmepumpe wird im Heizungskeller vorgeschaltet: Das Kaltwasser läuft zuerst durch sie, die Bestandsheizung deckt nur noch die Spitze. Von Mai bis September muss sie deshalb kaum noch anspringen.
Das Wasser durchläuft beide Erzeuger nacheinander: erst die Wärmepumpe, dann — nur bei Bedarf — die Bestandsheizung.
Gas-, Öl-, Pellet- oder Fernwärmeanlage bleiben unverändert in Betrieb. Die Maßnahme gilt als energetische Modernisierung nach § 555b BGB — mit allen Vorteilen, aber ohne die Auflagen eines Heizungstauschs.
Brauchwasser-Wärmepumpe und Speicher stehen im vorhandenen Heizungskeller. Kein Außengerät, keine Kernbohrung, kein Handwerker in der Wohnung. In bewohnten Objekten oft das entscheidende Argument.
Wir führen verschiedene Gerätegrößen und wählen die aus, die zu Ihrem Heizungskeller passt — auch dort, wo die Decke niedrig ist. Die Luftführung planen wir nach den Gegebenheiten vor Ort. Nebenbei entzieht die Brauchwasser-Wärmepumpe dem Keller Feuchtigkeit.
* bei Umstellung auf eine zentrale Warmwasserbereitung
Referenzen
Wohngebäude im Bestand, dazu Objekte vom Studentenwohnheim bis zum Demeter-Hof. Mehrere Eigentümer haben nach dem ersten Objekt weitere Gebäude aus ihrem Bestand ausgerüstet — für uns die aussagekräftigste Referenz, die es gibt.
Wirtschaftlichkeit
Beim vermieteten Objekt sinken zuerst die Nebenkosten Ihrer Mieter, nicht Ihre eigenen — Ihr Vorteil liegt woanders, und er ist größer, als die meisten annehmen.
Die Warmwasserbereitung wird deutlich günstiger — in einem typischen Mehrfamilienhaus sinken die Heizkosten um rund 20 %, zunächst zugunsten Ihrer Mieter. Über die Modernisierungsumlage nach § 559 BGB holen Sie sich den Vorteil dauerhaft auf die Kaltmiete zurück: warmmietenneutral für den Mieter, ein dauerhafter Ertrag für Sie.
Beispielrechnung für ein Mehrfamilienhaus mit zentraler Warmwasserbereitung und einem Heizwärmebedarf um 100 kWh je m² und Jahr. Je nach Dämmstandard liegt der Wert zwischen 15 und 29 % — je besser das Haus gedämmt ist, desto größer der Anteil, den das Warmwasser ausmacht. Was bei Ihrem Objekt herauskommt, rechnen wir Ihnen aus.
Seit dem CO2-Kostenaufteilungsgesetz zahlen Vermieter je nach energetischem Zustand des Gebäudes einen Teil der CO2-Kosten aus eigener Tasche — bei schlecht sanierten Objekten den überwiegenden, bei guten gar nichts. Dieser Posten ist nicht umlagefähig, und der CO2-Preis steigt weiter. Und der Vorteil wächst von selbst weiter: Der Strommix wird laufend emissionsärmer — 2025 lag der CO2-Ausstoß je Kilowattstunde bei 344 g, 2023 noch bei 379 g. Der Rückgang hat sich zuletzt verlangsamt, die Richtung bleibt aber bestehen.
Die Maßnahme zählt als energetische Modernisierung — dieselbe rechtliche Grundlage, auf der auch Dämmung oder ein Fenstertausch umgelegt werden. Nach § 559 BGB können 8 % der umlagefähigen Kosten jährlich auf die Kaltmiete umgelegt werden — dauerhaft, nicht nur bis zur Amortisation. Kappungsgrenzen greifen bei Maßnahmen dieser Größenordnung in der Regel nicht; öffentliche Förderung mindert den umlagefähigen Betrag.
Im Sommerhalbjahr entfällt das ständige Takten für die Warmwasserbereitung vollständig. Weniger Brennerstarts bedeuten weniger Verschleiß und eine spätere Ersatzinvestition — und die ist, anders als die Betriebskosten, nicht auf Ihre Mieter umlegbar. Außer bei Fernwärme.
Mieter rechnen in Warmmiete; ein Objekt mit niedriger zweiter Miete vermietet sich schneller. Beim Verkauf zählt, was schon getan ist: Käufer ziehen offenen Sanierungsstau vom Preis ab — eine bereits modernisierte Immobilie hebt sich ab, auch bei Bewertung und Anschlussfinanzierung.
Einsatzbereiche
Das Prinzip bleibt dasselbe, nur die Auslegung ist eine andere. Bei allen Objekten außerhalb der Wohnungsvermietung entfällt die Modernisierungsumlage — dafür wirkt die Kostensenkung unmittelbar auf Ihr Betriebsergebnis, weil Sie die Energie selbst bezahlen. In Betrieben mit ausgeprägter Saison kommt ein zweiter Effekt hinzu: Der Warmwasserbedarf ist genau dann am höchsten, wenn die Photovoltaik am meisten liefert.
Der Bedarf konzentriert sich auf wenige Morgenstunden und steigt in der Saison deutlich. Ein ausreichend dimensionierter Speicher fängt die Spitze ab, die Brauchwasser-Wärmepumpe lädt ihn tagsüber mit Solarstrom wieder auf — dann, wenn ohnehin niemand duscht. Bei vielen Bädern lohnt zusätzlich ein Blick auf die Entkalkung. Referenz: Pension Nippgen
Das deutlichste Beispiel für die Überschneidung: Die Saison läuft von Mai bis September, exakt die Monate mit dem höchsten Solarertrag. Sanitärgebäude mit hohem Duschaufkommen lassen sich so über die gesamte Saison nahezu ohne Zukauf betreiben. Referenz: Ferienpark Havelsee, in Umsetzung
Hoher und gleichmäßiger Verbrauch über das ganze Jahr, bei Betreibern mit knapper Kalkulation. Die Warmwasserbereitung ist hier oft der größte einzelne Energieposten. Referenz: Bochum, in Umsetzung
Hoher Warmwasserbedarf trifft auf enge Budgets und häufig auf ältere Gebäudetechnik. Weil wir die Bestandsheizung nicht anfassen, bleibt die Maßnahme überschaubar und ohne Betriebsunterbrechung. Referenz: Radebeuler Sozialprojekte
Erntehelfer, Verarbeitung, Reinigung — Warmwasser in großen Mengen, konzentriert auf wenige Monate im Sommer. Auch für einzelne Gebäude oder Container umsetzbar. Referenz: Bioobst Görnitz, Demeter-Betrieb
Duschanlagen mit stark schwankender Auslastung und ausgeprägtem Sommerbetrieb. Der Speicher puffert die Spitzen, der Heizstab nimmt an starken Sonnentagen den Überschuss als Wärme auf. Referenz: Citybeach Dresden
Ob sich das Konzept für Ihr Objekt eignet, hängt vor allem am tatsächlichen Verbrauch und an der verfügbaren Dachfläche. Beides sehen wir uns gemeinsam an — und sagen Ihnen auch, wenn es nicht passt.
So läuft es ab
Sie müssen sich nicht für Ihren gesamten Bestand entscheiden, um anzufangen. Wir arbeiten uns über ein einzelnes Objekt heran — und Sie sehen an Ihrer eigenen Abrechnung, ob es funktioniert.
Wir sprechen über Ihren Bestand: Baujahre, Heizsysteme, Dachflächen, Mieterstruktur. Gern kommen wir zu Ihnen und sehen uns gleich ein Objekt mit an. Am Ende wissen Sie, zu welchen Ihrer Gebäude das Konzept passt.
Nicht jedes Gebäude eignet sich gleich gut. Wir sehen uns gemeinsam an, welches sich als Erstes anbietet: dort, wo der Effekt am größten und der Aufwand am kleinsten ist.
Planung, Geräte, Montage, Inbetriebnahme, Übergabe. Ein überschaubares Projekt mit klarem Ende — kein Rahmenvertrag, keine Bindung für den Rest Ihres Bestands.
Nach dem ersten vollen Betriebsjahr steht das Ergebnis in Ihrer Nebenkostenabrechnung — in Ihren eigenen Zahlen, nicht in einer Prognose von uns. Wenn Sie überzeugt sind, machen wir mit dem nächsten Objekt weiter. Wenn nicht, war es ein Gebäude.
Nicht jedes Gebäude eignet sich für dieses Konzept. Wenn wir das im Gespräch oder bei der Besichtigung feststellen, sagen wir Ihnen das — statt Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie hinterher ärgert. Wir wollen Sie mit einem Konzept überzeugen, das funktioniert. Alles andere trägt sich nicht — weder für Sie noch für uns.
Ausbaustufen
Rechnet sich auch ohne Photovoltaik — etwa dann, wenn das Dach verschattet ist, denkmalgeschützt oder statisch nicht geeignet. In einem gemischten Bestand ist das regelmäßig bei einem Teil der Objekte der Fall. Der Vorteil entsteht durch die Effizienz: Die Wärmepumpe nutzt die Wärme der Kellerluft — aus einem Teil Strom werden gut drei Teile Wärme.
Der Strom für die Wärmepumpe kommt vom eigenen Dach. Die PV-Anlage wird nicht auf maximalen Jahresertrag ausgelegt, sondern auf die Deckung des Warmwasserbedarfs — bewusst auch mit Blick auf die Wintermonate. Ein Batteriespeicher bringt die Wärmepumpe durch die Nacht — die Größe legen wir nach Ihrem Objekt aus.
Beide Stufen enthalten: Planung und Auslegung · Beschaffung der Geräte · Koordination von Montage und Inbetriebnahme · Übergabe · auf Wunsch Fernwartung
Im Vergleich
Jedes Verbrennungssystem verliert zwangsläufig einen Teil der eingesetzten Energie — selbst im Bestwert. Eine Wärmepumpe gewinnt zusätzlich Umgebungswärme hinzu und kommt dadurch über 100 % hinaus.
Wirkungsgrad / Jahresnutzungsgrad. Balkenlänge = jeweils der untere Wert der Bandbreite, auf einer gemeinsamen Skala bis 330 % — bewusst der vorsichtigere Wert, nicht der höhere.
| System | Benötigte Endenergie für 1 kWh Wärme | Besonderheiten bei der Warmwasserbereitung |
|---|---|---|
| Donnerberg Brauchwasser-Wärmepumpe | ca. 0,31–0,32 kWh Strom | Arbeitet ganzjährig mit gleichbleibender Effizienz — keine Taktverluste im Sommer |
| Gas-/Öl-Brennwertkessel | ca. 1,02–1,11 kWh Brennstoff | Im Sommer meist nur für Warmwasser im Teillastbetrieb — Bereitschafts- und Zirkulationsverluste drücken die reale Effizienz spürbar unter den Tabellenwert |
| Pelletheizung | ca. 1,25–1,33 kWh Pellets | Verbrennungstechnisch träge — für die reine Sommer-Warmwasserbereitung meist mit zusätzlichem Pufferspeicher kombiniert |
| Fernwärme, beim Kunden ankommend | ca. 1,11–1,18 kWh Fernwärme | Grundpreis nach Anschlussleistung fällt unabhängig vom tatsächlichen Warmwasserverbrauch an |
Brauchwasser-Wärmepumpe: Datenblatt-COP nach EN 16147, DE 310 / DE 400. Fernwärme-Wert nach Abzug typischer Netzverluste; die Übergabestation selbst arbeitet nahezu verlustfrei. Endenergie-Spalte ist der rechnerische Kehrwert des oben gezeigten Wirkungsgrads. Reale Werte hängen von Anlagenzustand und Betriebsweise ab — die Bandbreiten sind bewusst vorsichtig gewählt.
Technik
DE 3101.640 mm
DE 4001.916 mm
| DE 310 | DE 400 | |
|---|---|---|
| Energieeffizienzklasse | A+ | A |
| Speicher | 310 l | 395 l |
| Warmwasser je 24 h | ca. 1.100 l | ca. 1.400 l |
| Leistungszahl (COP, 20 °C Luft) | 3,21 | 3,12 |
| Leistungsaufnahme | 573 W | 714 W |
| Schallleistungspegel (innen) | 62 dB | 64 dB |
| Höhe | 1.640 mm | 1.916 mm |
| Kältemittel | R290 | R290 |
Energieeffizienzklasse DE 310: A+ · DE 400: A · Spektrum der auf dem Etikett verfügbaren Klassen: A+ bis F
Wir liefern unter eigener Marke — Auslegung, Einbau und Betreuung liegen bei uns.
Welches Gerät passt, hängt vom tatsächlichen Verbrauch ab, nicht von der Zahl der Wohneinheiten — bei knapper Deckenhöhe wählen wir das DE 310. Alles steht im vorhandenen Heizungskeller, auf wenigen Quadratmetern, ohne baulichen Eingriff am Gebäude.
Module, Wechselrichter und Speicher von Q CELLS — aufeinander abgestimmt, ausgelegt auf den Eigenverbrauch des Gebäudes. Speichergröße und Einspeisung: mehr dazu weiter unten.
Jede Anlage wird mit einem Dongle ausgeliefert. Über die App sehen Sie jederzeit, was die Anlage gerade leistet, wie voll der Speicher ist und wie viel Strom ins Warmwasser geht — vom Schreibtisch aus, ohne in den Keller zu gehen.
Auf Wunsch übernehmen wir die Überwachung ganz: Wir verfolgen Fehlermeldungen und Betriebsparameter, erkennen Störungen früh und melden uns direkt bei der Stelle, die Sie benennen — nicht erst, wenn der Mieter anruft. Ihre Hausverwaltung bekommt dadurch keine zusätzliche Arbeit.
Photovoltaik und Speicher
Module, Wechselrichter und Speicher kommen von Q CELLS — ein aufeinander abgestimmtes System. Im Standard arbeitet die Anlage für die Warmwasserbereitung: ein einphasiger Wechselrichter, keine Einspeisung ins Gebäudenetz. Der Solarstrom geht in die Brauchwasser-Wärmepumpe und in den Speicher; was im Sommer darüber hinaus anfällt, legt der Heizstab als Wärme im Speicher ab.
Soll der Strom mehr versorgen, geht das auch: Auf Wunsch speisen wir die Anlage ins Gebäudenetz ein, der Überschuss läuft dann in den Allgemeinstrom oder zu anderen Verbrauchern im Haus. Bei den Radebeuler Sozialprojekten haben wir genau das gebaut — dort versorgt die Anlage auch Büro- und Sozialräume.
Den Speicher legen wir auf mindestens 6 kWh aus; in 3-kWh-Blöcken lässt er sich in kleinen Schritten bis auf 48 kWh erweitern. Die Größe richtet sich nach Ihrem Objekt, und er wächst mit, wenn der Bedarf steigt — etwa weil später Ladepunkte dazukommen.
Er ist zugleich Notstromquelle für das Heizhaus. Fällt das Netz aus, läuft die Warmwasserbereitung weiter — und mit ihr die Bestandsheizung, sofern das Gebäude eine eigene hat. Gerade im Winter ist das der Unterschied zwischen einer Störung und einem kalten Haus.
Und wenn das Dach nicht mitspielt? Verschattung, Denkmalschutz oder eine zu schwache Statik sind kein Ausschlusskriterium. Die Wärmepumpe allein rechnet sich über die Leistungszahl — die Photovoltaik ist die zweite Ausbaustufe, keine Voraussetzung.
Ergänzung
In Gebäuden mit hartem Wasser setzt sich Kalk überall dort ab, wo warmes Wasser fließt: am Wärmetauscher, im Speicher, in den Leitungen. Der Effekt ist schleichend und deshalb tückisch — die Anlage läuft weiter, braucht aber Jahr für Jahr mehr Energie für dieselbe Menge warmes Wasser.
Nur für die Wärmepumpe würde sich eine Entkalkung nicht rechnen. Die Anlage sitzt aber am Hauseingang und behandelt das Wasser des gesamten Gebäudes. Waschmaschinen und Geschirrspüler halten länger, Duschköpfe und Armaturen setzen nicht zu, Fliesen und Glasflächen lassen sich leichter reinigen. Für Hotels und Pensionen mit vielen Bädern summiert sich allein das erheblich — beim Instandhaltungsaufwand wie bei der Reinigung.
Das dänische Verfahren von LAGUR arbeitet ohne Chemie und ohne Salz: Ein elektromagnetisches Feld wandelt den gelösten Kalk von Calcit in Aragonit um. Der Kalk bleibt im Wasser, haftet aber nicht mehr an Oberflächen — er lässt sich abwischen statt abschlagen. Die Geräte sind wartungsfrei und verbrauchen selbst nur wenige Kilowattstunden im Monat. Für Mehrfamilienhäuser, Wohnungsgenossenschaften und Hotels gibt es die Baureihe LAGUR PRO, die wir liefern, montieren und mit einbinden.
Lohnt sich das bei Ihrem Objekt? Das hängt an der Wasserhärte vor Ort. Bis etwa 10 °dH ist Kalk selten ein Thema. Darüber wird er zum Kostenfaktor — im gesetzlich als „hart“ eingestuften Bereich ab 14 °dH deutlich. In Potsdam etwa liegen die Werte weit darüber.
Nein. Die Brauchwasser-Wärmepumpe ergänzt die bestehende Anlage und übernimmt die Grundlast der Warmwasserbereitung. Kein Austauschzwang, kein GEG-Thema.
Ja. Die Maßnahme ist eine energetische Modernisierung nach § 555b BGB; nach § 559 BGB können 8 % der umlagefähigen Kosten jährlich auf die Kaltmiete umgelegt werden. Wir rechnen Ihnen das für Ihr Objekt vor.
Ja. Der Vorteil entsteht durch die Leistungszahl, nicht durch Solarstrom. Im Sommerhalbjahr, wenn eine Gastherme nur für das Warmwasser taktet und dabei viel Energie über Bereitschafts- und Zirkulationsverluste einbüßt, ist die Brauchwasser-Wärmepumpe der deutlich günstigere Weg.
Die Brauchwasser-Wärmepumpe arbeitet ganzjährig; sie nutzt die Kellerluft, nicht die Außenluft. In der Heizperiode unterstützt die Bestandsanlage stärker, weil sie ohnehin läuft.
Die periodische Aufheizung übernimmt der im Gerät verbaute Heizstab über die integrierte Legionellenfunktion — unabhängig davon, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist. Im Sommer nutzt er dafür bevorzugt den Solarüberschuss, der ohnehin anfällt. Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung bleiben erfüllt.
Der Schallleistungspegel beträgt 62 dB beim DE 310 und 64 dB beim DE 400 — das ist der Wert, der auf dem Energielabel steht. Was man im Raum tatsächlich hört, ist der Schalldruckpegel, und der liegt niedriger: rund 54 bzw. 56 dB(A) in einem Meter Abstand, in drei Metern noch etwa 44 bis 46 dB(A). Das entspricht ungefähr einem laufenden Geschirrspüler, den man aus dem Nebenraum hört. Aufstellort ist der Heizungskeller. Ob Wohnräume direkt angrenzen, prüfen wir bei der Auslegung mit; wo nötig, planen wir die Aufstellung entsprechend.
Je nach Gerätegröße rund einen halben Quadratmeter Stellfläche im Heizungskeller. Ein Außengerät ist nicht nötig, die Fassade bleibt unberührt. Stellfläche und Luftführung stimmen wir bei der Auslegung auf Ihren Keller ab — jedes Gebäude bringt andere Gegebenheiten mit.
Nur leicht. Der Effekt entfeuchtet und temperiert den Keller und ist in der Praxis erwünscht. Die Abluft führen wir in der Regel nach außen.
In aller Regel ja. Die laufende Überwachung der zentralen Heizungsanlage zählt zu deren Bedienung und Pflege und gehört damit zu den umlagefähigen Betriebskosten nach § 2 Nr. 4 der Betriebskostenverordnung. Voraussetzung ist, dass die Kosten regelmäßig anfallen und im Mietvertrag als Betriebskostenart vereinbart sind — bei Neuvermietungen unproblematisch, bei Bestandsverträgen abhängig von der bestehenden Klausel. Die einmaligen Kosten für die Überwachungstechnik selbst sind dagegen Teil der Modernisierung und laufen über die Umlage nach § 559 BGB.
Wartungsarm — ein jährlicher Serviceeinsatz ist nicht erforderlich. Auf Wunsch überwachen wir die Anlage laufend über einen Fernwartungsvertrag.
Die Brauchwasser-Wärmepumpen lassen wir in Dänemark fertigen und bringen sie unter eigener Marke in Verkehr. Photovoltaikmodule und Batteriespeicher kommen von QCELLS. An der Zuständigkeit ändert das nichts: Wir sind Ihr Ansprechpartner für die gesamte Anlage — von der Auslegung über den Einbau bis zur Gewährleistung. Sie haben eine Adresse, nicht drei.
Dann fangen wir mit einem an. Nach der ersten Sommersaison sehen Sie in Ihren eigenen Zahlen, was die Anlage gebracht hat, und entscheiden über den Rest.
Kontakt
Objekte schauen wir uns vor Ort an. Neben Dresden sind wir mit zwei weiteren Büros vertreten.
Die Anlagen bringt die Donnerberg Energy Sp. z o.o. (Grudza 2, PL-59-630 Grudza, info@donnerberg.energy) als Markeninhaberin in Verkehr. Sie beliefert in Deutschland ausschließlich die Donnerberg Energy GmbH. Ihre Anfrage läuft also immer über Dresden, Berlin oder Dortmund.