immocation Festival, 31. Oktober & 1. November Leipziger Messe · Halle 3 · Stand 62 Kommen Sie vorbei →

Die Heizung bleibt.
Die Rendite kommt.
Die CO2-Abgabe geht.

Eine Brauchwasser-Wärmepumpe übernimmt die Warmwasser­bereitung Ihres Mehrfamilienhauses — mit Strom vom eigenen Dach. Ohne Eingriff in die bestehende Anlage, ohne Heizungsgesetz, ohne Baustelle in den Wohnungen. Wir fangen mit einem Objekt aus Ihrem Bestand an. Über den Rest entscheiden Sie danach.

Unverbindlich · kostenlos · keine Anmeldung
Mehrfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
Mehrfamilienhaus Meißen · Photovoltaik und Brauchwasser-Wärmepumpe
8 % umlagefähig

Energetische Modernisierung nach § 559 BGB — dauerhaft auf die Kaltmiete umlegbar.

CO2-Abgabe sinkt

Den Vermieteranteil tragen Sie selbst. Er hängt am Verbrauch des Gebäudes.

Bestandsanlage bleibt

Die Wärmepumpe ergänzt Ihre Heizung, sie ersetzt sie nicht. Kein GEG-Thema, kein Austauschzwang.

Vielfältig anwendbar

Ob Altbau, Wohnblock oder Gewerbeobjekt — die Anlage wird für Ihr Gebäude ausgelegt.

Das Konzept

Wir tauschen nichts aus.
Wir nehmen der Heizung die Arbeit ab.

Ihre Heizungen laufen das ganze Jahr — auch im Hochsommer, wenn niemand heizt. Der Grund ist das warme Wasser: Für jede Dusche springt der Kessel an, läuft kurz, geht wieder aus. Dieses Takten ist ineffizient und es verschleißt die Anlage. Dazu kommt die Zirkulation, die das warme Wasser rund um die Uhr in Bewegung hält, damit es an jeder Zapfstelle sofort da ist — und dabei ständig Wärme über die Leitungen verliert.

Genau hier setzen wir an. Eine Brauchwasser-Wärmepumpe wird im Heizungskeller in Reihe vorgeschaltet: Das Kaltwasser läuft zuerst durch sie und erreicht die Bestandsheizung bereits vorgewärmt. Damit übernimmt die Wärmepumpe die Grundlast, die vorhandene Anlage bleibt vollständig erhalten und deckt als Spitzenlast nur noch die Differenz.

Von Mai bis September verlässt das Wasser die Wärmepumpe bereits auf Zieltemperatur — die Bestandsheizung muss dann gar nicht mehr nachheizen und geht in den Standby. Genau daher kommt der Wegfall des Sommertaktens.

Systemgrafik: Photovoltaik und Energiespeicher versorgen die Brauchwasser-Wärmepumpe, die als Grundlast arbeitet; die Bestandsheizung übernimmt die Spitzenlast.

Das Wasser durchläuft beide Erzeuger nacheinander: erst die Wärmepumpe, dann — nur bei Bedarf — die Bestandsheizung.

Kein Eingriff in die Heizung

Gas-, Öl-, Pellet- oder Fernwärmeanlage bleiben unverändert in Betrieb. Die Maßnahme gilt als energetische Modernisierung nach § 555b BGB — mit allen Vorteilen, aber ohne die Auflagen eines Heizungstauschs.

Keine Baustelle in den Wohnungen

Brauchwasser-Wärmepumpe und Speicher stehen im vorhandenen Heizungskeller. Kein Außengerät, keine Kernbohrung, kein Handwerker in der Wohnung. In bewohnten Objekten oft das entscheidende Argument.

Passt in jeden Heizkeller

Wir führen verschiedene Gerätegrößen und wählen die aus, die zu Ihrem Heizungskeller passt — auch dort, wo die Decke niedrig ist. Die Luftführung planen wir nach den Gegebenheiten vor Ort. Nebenbei entzieht die Brauchwasser-Wärmepumpe dem Keller Feuchtigkeit.

GasheizungÖlheizung PelletheizungFernwärme Etagenheizungen*

* bei Umstellung auf eine zentrale Warmwasserbereitung

Referenzen

Bereits umgesetzt

Wohngebäude im Bestand, dazu Objekte vom Studentenwohnheim bis zum Demeter-Hof. Mehrere Eigentümer haben nach dem ersten Objekt weitere Gebäude aus ihrem Bestand ausgerüstet — für uns die aussagekräftigste Referenz, die es gibt.

Schlungwitz — Wohnblock WBS 70 mit Photovoltaik Cottbus — Photovoltaik auf dem Flachdach eines Mehrfamilienhauses, Luftaufnahme Rathenow — Heizungskeller mit zwei Brauchwasser-Wärmepumpen, Wechselrichtern und Speichern Meißen — Mehrfamilienhaus im Altbaubestand mit Photovoltaik, Luftaufnahme Radebeuler Sozialprojekte — Photovoltaik auf dem Dach, Luftaufnahme Bioobst Görnitz — Hallendächer mit Photovoltaik und Technikcontainer Studentenwohnheim Bochum — Außenansicht Citybeach Dresden — links die Photovoltaik auf dem Flachdach, rechts die Brauchwasser-Wärmepumpe im Technikraum
SchlungwitzWohnblock WBS 70 · PV-Anlage · 2 Brauchwasser-Wärmepumpen

Wirtschaftlichkeit

Was das für Ihre Kalkulation bedeutet

Sagen wir es offen: Beim vermieteten Objekt sinken zuerst die Nebenkosten Ihrer Mieter, nicht Ihre eigenen — Energiekosten sind umlagefähig. Ihr Vorteil liegt woanders, und er ist größer, als die meisten annehmen.

Aus Nebenkosten wird Kaltmiete.

Die Warmwasserbereitung wird deutlich günstiger — diese Ersparnis landet zunächst beim Mieter. Über die Modernisierungsumlage nach § 559 BGB holen Sie sich den Vorteil dauerhaft auf die Kaltmiete zurück: warmmietenneutral für den Mieter, ein dauerhafter Ertrag für Sie — in jedem Objekt, in dem Sie es umsetzen.

Der CO2-Anteil, den Sie selbst tragen

Seit dem CO2-Kostenaufteilungsgesetz zahlen Vermieter je nach energetischem Zustand des Gebäudes einen Teil der CO2-Kosten aus eigener Tasche — bei schlecht sanierten Objekten den überwiegenden, bei guten gar nichts. Die Einstufung folgt automatisch dem CO2-Ausstoß je Quadratmeter. Dieser Posten ist nicht umlagefähig, und der CO2-Preis steigt weiter. Über einen größeren Bestand summiert sich das erheblich.

8 % der Investition, dauerhaft

Die Maßnahme zählt als energetische Modernisierung — dieselbe rechtliche Grundlage, auf der auch Dämmung oder ein Fenstertausch umgelegt werden. Nach § 559 BGB können 8 % der umlagefähigen Kosten jährlich auf die Kaltmiete umgelegt werden — dauerhaft, nicht nur bis zur Amortisation. Kappungsgrenzen greifen bei Maßnahmen dieser Größenordnung in der Regel nicht; öffentliche Förderung mindert den umlagefähigen Betrag.

Ihre Heizungen altern langsamer

Im Sommerhalbjahr entfällt das ständige Takten für die Warmwasserbereitung vollständig. Weniger Brennerstarts bedeuten weniger Verschleiß und eine spätere Ersatzinvestition — und die ist, anders als die Betriebskosten, nicht auf Ihre Mieter umlegbar. Außer bei Fernwärme.

Besser vermietbar — und verkäuflich

Mieter rechnen in Warmmiete; ein Objekt mit niedriger zweiter Miete vermietet sich schneller. Und beim Verkauf zählt, was schon getan ist: Käufer meiden Objekte mit offenem Sanierungsstau und ziehen die Kosten vom Preis ab. Eine bereits modernisierte Immobilie hebt sich ab — besserer Energieausweis, keine aufgeschobene Pflicht, die der Käufer einpreist. Das wirkt auch bei Bewertung und Anschlussfinanzierung.

Einsatzbereiche

Überall dort, wo viel warmes Wasser gebraucht wird

Das Prinzip bleibt dasselbe, nur die Auslegung ist eine andere. Bei allen Objekten außerhalb der Wohnungsvermietung entfällt die Modernisierungsumlage — dafür wirkt die Kostensenkung unmittelbar auf Ihr Betriebsergebnis, weil Sie die Energie selbst bezahlen. In Betrieben mit ausgeprägter Saison kommt ein zweiter Effekt hinzu: Der Warmwasserbedarf ist genau dann am höchsten, wenn die Photovoltaik am meisten liefert.

Hotels und Pensionen

Der Bedarf konzentriert sich auf wenige Morgenstunden und steigt in der Saison deutlich. Ein ausreichend dimensionierter Speicher fängt die Spitze ab, die Brauchwasser-Wärmepumpe lädt ihn tagsüber mit Solarstrom wieder auf — dann, wenn ohnehin niemand duscht. Bei vielen Bädern lohnt zusätzlich ein Blick auf die Entkalkung.

Campingplätze

Das deutlichste Beispiel für die Überschneidung: Die Saison läuft von Mai bis September, exakt die Monate mit dem höchsten Solarertrag. Sanitärgebäude mit hohem Duschaufkommen lassen sich so über die gesamte Saison nahezu ohne Zukauf betreiben.

Studentenwohnheime

Hoher und gleichmäßiger Verbrauch über das ganze Jahr, bei Betreibern mit knapper Kalkulation. Die Warmwasserbereitung ist hier oft der größte einzelne Energieposten. Referenz: Bochum, in Umsetzung

Soziale Einrichtungen und Pflege

Hoher Warmwasserbedarf trifft auf enge Budgets und häufig auf ältere Gebäudetechnik. Weil wir die Bestandsheizung nicht anfassen, bleibt die Maßnahme überschaubar und ohne Betriebsunterbrechung. Referenz: Radebeuler Sozialprojekte

Landwirtschaft und Saisonbetriebe

Erntehelfer, Verarbeitung, Reinigung — Warmwasser in großen Mengen, konzentriert auf wenige Monate im Sommer. Auch für einzelne Gebäude oder Container umsetzbar. Referenz: Bioobst Görnitz, Demeter-Betrieb

Sport- und Freizeitanlagen

Duschanlagen mit stark schwankender Auslastung und ausgeprägtem Sommerbetrieb. Der Speicher puffert die Spitzen, der Heizstab nimmt an starken Sonnentagen den Überschuss als Wärme auf. Referenz: Citybeach Dresden

Ob sich das Konzept für Ihr Objekt eignet, hängt vor allem am tatsächlichen Verbrauch und an der verfügbaren Dachfläche. Beides sehen wir uns gemeinsam an — und sagen Ihnen auch, wenn es nicht passt.

So läuft es ab

Ein Objekt. Dann entscheiden Sie.

Sie müssen sich nicht für Ihren gesamten Bestand entscheiden, um anzufangen. Wir arbeiten uns über ein einzelnes Objekt heran — und Sie sehen an Ihrer eigenen Abrechnung, ob es funktioniert.

Gespräch

Wir sprechen über Ihren Bestand: Baujahre, Heizsysteme, Dachflächen, Mieterstruktur. Gern kommen wir zu Ihnen und sehen uns gleich ein Objekt mit an. Am Ende wissen Sie, zu welchen Ihrer Gebäude das Konzept passt.

Das richtige erste Objekt

Nicht jedes Gebäude eignet sich gleich gut. Wir sehen uns gemeinsam an, welches sich als Erstes anbietet: dort, wo der Effekt am größten und der Aufwand am kleinsten ist.

Wir bauen dieses eine Objekt

Planung, Geräte, Montage, Inbetriebnahme, Übergabe. Ein überschaubares Projekt mit klarem Ende — kein Rahmenvertrag, keine Bindung für den Rest Ihres Bestands.

Sie rechnen nach

Nach dem ersten vollen Betriebsjahr steht das Ergebnis in Ihrer Nebenkostenabrechnung — in Ihren eigenen Zahlen, nicht in einer Prognose von uns. Wenn Sie überzeugt sind, machen wir mit dem nächsten Objekt weiter. Wenn nicht, war es ein Gebäude.

Wir sagen Ihnen auch, wenn es nicht passt.

Nicht jedes Gebäude eignet sich für dieses Konzept. Wenn wir das im Gespräch oder bei der Besichtigung feststellen, sagen wir Ihnen das — statt Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie hinterher ärgert. Wir wollen Sie mit einem Konzept überzeugen, das funktioniert. Alles andere trägt sich nicht — weder für Sie noch für uns.

Ausbaustufen

Zwei Wege — je nachdem, was das Dach hergibt

Stufe 1

Brauchwasser-Wärmepumpe

Rechnet sich auch ohne Photovoltaik — etwa dann, wenn das Dach verschattet ist, denkmalgeschützt oder statisch nicht geeignet. In einem gemischten Bestand ist das regelmäßig bei einem Teil der Objekte der Fall. Der Vorteil entsteht durch die Effizienz: Die Wärmepumpe nutzt die Wärme der Kellerluft — aus einem Teil Strom werden gut drei Teile Wärme.

  • Leistungsaufnahme 573 W bzw. 714 W
  • Speicher 310 oder 395 Liter, emailliert
  • Natürliches Kältemittel R290
  • Gefertigt in Dänemark
  • Integrierte Legionellenfunktion
  • Aufstellung im vorhandenen Heizungskeller
  • Nebeneffekt: entfeuchteter Kellerraum
Stufe 2 · Vollausbau

Brauchwasser-Wärmepumpe + Photovoltaik + Speicher

Der Strom für die Wärmepumpe kommt vom eigenen Dach. Die PV-Anlage wird nicht auf maximalen Jahresertrag ausgelegt, sondern auf die Deckung des Warmwasserbedarfs — bewusst auch mit Blick auf die Wintermonate. Ein Batteriespeicher bringt die Wärmepumpe durch die Nacht — die Größe legen wir nach Ihrem Objekt aus.

  • Sommerüberschuss wird zu Wärme statt zu Einspeisevergütung — der Heizstab mit 2 kW legt die überschüssige Energie im Speicher ab und deckt zugleich die Legionellen-Aufheizung
  • Notstrom für das Heizhaus bei Netzausfall, ohne zusätzliches Aggregat — versorgt wird auch die Bestandsheizung, sofern das Gebäude eine eigene hat
  • Heizung im Sommer nahezu bei null
  • Weitgehend unabhängig von Strompreis und Netzbezug

Beide Stufen enthalten: Planung und Auslegung · Beschaffung der Geräte · Koordination von Montage und Inbetriebnahme · Übergabe · auf Wunsch Fernwartung

Technik

Zwei Geräte aus dänischer Fertigung,
objektbezogen ausgelegt

DE 310DE 400
EnergieeffizienzklasseA+A+
Speicher310 l395 l
Warmwasser je 24 hca. 1.100 lca. 1.400 l
Leistungszahl (COP, 20 °C Luft)3,213,12
Leistungsaufnahme573 W714 W
Höhe1.640 mm1.916 mm
KältemittelR290R290

Energieeffizienzklasse jeweils A+ · Spektrum der auf dem Etikett verfügbaren Klassen: A+ bis F

Wir lassen unsere Brauchwasser-Wärmepumpen in Dänemark fertigen und liefern sie unter eigener Marke. Beide Baureihen arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 — kein F-Gas, kein Ausstiegsrisiko, und mit einem Treibhauspotenzial, das rund um den Faktor 500 unter dem älterer Kältemittel liegt. Auslegung, Einbau und Betreuung liegen bei uns.

Welches Gerät zu einem Objekt passt, hängt weniger an der Zahl der Wohneinheiten als am tatsächlichen Verbrauchsverhalten — ein Haus mit Familien duscht anders als eines mit älteren Bewohnern. Wir legen jede Anlage nach dem realen Verbrauch aus. Wo die Deckenhöhe knapp ist, nehmen wir das DE 310.

Alles steht im vorhandenen Heizungskeller: Wärmepumpe, Wechselrichter und Batteriespeicher — auf wenigen Quadratmetern, ohne baulichen Eingriff am Gebäude.

Heizungskeller mit QCELLS-Wechselrichtern, Batteriespeichern und zwei Brauchwasser-Wärmepumpen
Heizungskeller Rathenow · Wechselrichter und Speicher von QCELLS, rechts die beiden Brauchwasser-Wärmepumpen

Photovoltaik und Speicher

Module, Wechselrichter und Batteriespeicher von Q CELLS, die Anlage ausgelegt auf den Eigenverbrauch des Gebäudes. Der Speicher wird in 3-kWh-Blöcken geliefert und wächst mit dem Bedarf. Serienmäßig arbeitet die Anlage ohne Einspeisung ins Gebäudenetz; mehr dazu weiter unten.

Immer im Blick, ohne Zusatzkosten

Jede Anlage wird mit einem Dongle ausgeliefert. Über die App sehen Sie jederzeit, was die Anlage gerade leistet, wie voll der Speicher ist und wie viel Strom ins Warmwasser geht — vom Schreibtisch aus, ohne in den Keller zu gehen.

Fernwartung — optional

Auf Wunsch übernehmen wir die Überwachung ganz: Wir verfolgen Fehlermeldungen und Betriebsparameter, erkennen Störungen früh und melden uns bei der Stelle, die Sie benennen — nicht erst, wenn der Mieter anruft. Ihre Hausverwaltung bekommt dadurch keine zusätzliche Arbeit, der Weg läuft an ihr vorbei. Und die laufenden Kosten der Überwachung zählen zur Bedienung und Pflege der Heizungsanlage — sie sind damit in aller Regel auf die Betriebskosten umlegbar.

Photovoltaik und Speicher

Der Strom bleibt im Haus

Im Standard arbeitet die Anlage für die Warmwasserbereitung — ein einphasiger Wechselrichter, keine Einspeisung ins Gebäudenetz. Der Solarstrom geht in die Brauchwasser-Wärmepumpe und in den Speicher; was im Sommer darüber hinaus anfällt, legt der Heizstab als Wärme im Speicher ab. Das hält die Anlage schlank: ein Verbraucher, ein Zweck, keine Diskussion über Messkonzepte.

Soll der Strom mehr versorgen, geht das auch. Auf Wunsch speisen wir die Anlage ins Gebäudenetz ein — dann läuft der Überschuss in den Allgemeinstrom oder zu anderen Verbrauchern im Haus. Bei den Radebeuler Sozialprojekten haben wir genau das gebaut: Dort versorgt die Anlage auch Büro- und Sozialräume. Was bei Ihrem Objekt sinnvoll ist, klären wir im Gespräch — das hängt daran, was im Haus tagsüber überhaupt Strom braucht.

Module, Wechselrichter und Speicher kommen von Q CELLS — ein aufeinander abgestimmtes System statt zusammengestückelter Komponenten. Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner, eine App, keine Schnittstellenprobleme zwischen Fabrikaten. Wir liefern, montieren und binden die Anlage in die Warmwasserbereitung ein.

Der Speicher kommt in 3-kWh-Blöcken und lässt sich damit in kleinen Schritten bis auf 48 kWh ausbauen. Wir legen ihn auf Ihr Objekt aus, und er wächst mit, wenn der Bedarf steigt — etwa weil später Ladepunkte dazukommen.

Er ist zugleich Notstromquelle für das Heizhaus. Fällt das Netz aus, läuft die Warmwasserbereitung weiter — und mit ihr die Bestandsheizung, sofern das Gebäude eine eigene hat. Gerade im Winter ist das der Unterschied zwischen einer Störung und einem kalten Haus.

Und wenn das Dach nicht mitspielt? Verschattung, Denkmalschutz oder eine zu schwache Statik sind kein Ausschlusskriterium. Die Wärmepumpe allein rechnet sich über die Leistungszahl — die Photovoltaik ist die zweite Ausbaustufe, keine Voraussetzung.

Dach und Objekt prüfen lassen →

Ergänzung

Kalk kostet im ganzen Haus — nicht nur an der Wärmepumpe

In Gebäuden mit hartem Wasser setzt sich Kalk überall dort ab, wo warmes Wasser fließt: am Wärmetauscher, im Speicher, in den Leitungen. Der Effekt ist schleichend und deshalb tückisch — die Anlage läuft weiter, braucht aber Jahr für Jahr mehr Energie für dieselbe Menge warmes Wasser.

Nur für die Wärmepumpe würde sich eine Entkalkung nicht rechnen. Die Anlage sitzt aber am Hauseingang und behandelt das Wasser des gesamten Gebäudes. Waschmaschinen und Geschirrspüler halten länger, Duschköpfe und Armaturen setzen nicht zu, Fliesen und Glasflächen lassen sich leichter reinigen. Für Hotels und Pensionen mit vielen Bädern summiert sich allein das erheblich — beim Instandhaltungsaufwand wie bei der Reinigung.

Das dänische Verfahren von LAGUR arbeitet ohne Chemie und ohne Salz: Ein elektromagnetisches Feld wandelt den gelösten Kalk von Calcit in Aragonit um. Der Kalk bleibt im Wasser, haftet aber nicht mehr an Oberflächen — er lässt sich abwischen statt abschlagen. Die Geräte sind wartungsfrei und verbrauchen selbst nur wenige Kilowattstunden im Monat. Für Mehrfamilienhäuser, Wohnungsgenossenschaften und Hotels gibt es die Baureihe LAGUR PRO, die wir liefern, montieren und mit einbinden.

Lohnt sich das bei Ihrem Objekt? Das hängt an der Wasserhärte vor Ort. Bis etwa 10 °dH ist Kalk selten ein Thema. Darüber wird er zum Kostenfaktor — im gesetzlich als „hart“ eingestuften Bereich ab 14 °dH deutlich. In Potsdam etwa liegen die Werte weit darüber.

Wasserhärte für Ihre Gemeinde nachschlagen →

Häufige Fragen

Muss ich meine Heizung austauschen?

Nein. Die Brauchwasser-Wärmepumpe ergänzt die bestehende Anlage und übernimmt die Grundlast der Warmwasserbereitung. Kein Austauschzwang, kein GEG-Thema.

Kann ich die Kosten auf die Miete umlegen?

Ja. Die Maßnahme ist eine energetische Modernisierung nach § 555b BGB; nach § 559 BGB können 8 % der umlagefähigen Kosten jährlich auf die Kaltmiete umgelegt werden. Wir rechnen Ihnen das für Ihr Objekt vor.

Lohnt sich das auch ohne Photovoltaik?

Ja. Der Vorteil entsteht durch die Leistungszahl, nicht durch Solarstrom. Im Sommerhalbjahr, wenn eine Gastherme nur für das Warmwasser taktet und dabei viel Energie über Bereitschafts- und Zirkulationsverluste einbüßt, ist die Brauchwasser-Wärmepumpe der deutlich günstigere Weg.

Was passiert im Winter?

Die Brauchwasser-Wärmepumpe arbeitet ganzjährig; sie nutzt die Kellerluft, nicht die Außenluft. In der Heizperiode unterstützt die Bestandsanlage stärker, weil sie ohnehin läuft.

Wie ist die Trinkwasserhygiene geregelt?

Die periodische Aufheizung übernimmt der im Gerät verbaute Heizstab über die integrierte Legionellenfunktion — unabhängig davon, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist. Im Sommer nutzt er dafür bevorzugt den Solarüberschuss, der ohnehin anfällt. Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung bleiben erfüllt.

Wird es laut im Keller?

Im Volllastbetrieb liegt der Schallpegel bei 57 dB(A) — etwa auf dem Niveau eines Geschirrspülers. Aufstellort ist der Heizungskeller. Ob Wohnräume direkt angrenzen, prüfen wir bei der Auslegung mit; wo nötig, planen wir die Aufstellung entsprechend.

Wie viel Platz braucht die Anlage?

Je nach Gerätegröße rund einen halben Quadratmeter Stellfläche im Heizungskeller. Ein Außengerät ist nicht nötig, die Fassade bleibt unberührt. Stellfläche und Luftführung stimmen wir bei der Auslegung auf Ihren Keller ab — jedes Gebäude bringt andere Gegebenheiten mit.

Kühlt der Keller aus?

Nur leicht. Der Effekt entfeuchtet und temperiert den Keller und ist in der Praxis erwünscht. Die Abluft führen wir in der Regel nach außen.

Kann ich die Fernwartung auf die Mieter umlegen?

In aller Regel ja. Die laufende Überwachung der zentralen Heizungsanlage zählt zu deren Bedienung und Pflege und gehört damit zu den umlagefähigen Betriebskosten nach § 2 Nr. 4 der Betriebskostenverordnung. Voraussetzung ist, dass die Kosten regelmäßig anfallen und im Mietvertrag als Betriebskostenart vereinbart sind — bei Neuvermietungen unproblematisch, bei Bestandsverträgen abhängig von der bestehenden Klausel. Die einmaligen Kosten für die Überwachungstechnik selbst sind dagegen Teil der Modernisierung und laufen über die Umlage nach § 559 BGB.

Wie aufwendig ist die Wartung?

Wartungsarm — ein jährlicher Serviceeinsatz ist nicht erforderlich. Auf Wunsch überwachen wir die Anlage laufend über einen Fernwartungsvertrag.

Woher kommen die Geräte?

Die Brauchwasser-Wärmepumpen lassen wir in Dänemark fertigen und bringen sie unter eigener Marke in Verkehr. Photovoltaikmodule und Batteriespeicher kommen von QCELLS. An der Zuständigkeit ändert das nichts: Wir sind Ihr Ansprechpartner für die gesamte Anlage — von der Auslegung über den Einbau bis zur Gewährleistung. Sie haben eine Adresse, nicht drei.

Was, wenn ich mehrere Objekte habe?

Dann fangen wir mit einem an. Nach der ersten Sommersaison sehen Sie in Ihren eigenen Zahlen, was die Anlage gebracht hat, und entscheiden über den Rest.

Kontakt

Kurz und direkt

Wenn Sie lieber schreiben: Name, E-Mail und ein Satz zum Objekt genügen.

Donnerberg Energy GmbH Rudolf-Renner-Str. 9
01157 Dresden

0351 45258589
info@donnerberg.de

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Büro Berlin Seebadallee 62
15834 Rangsdorf

+49 160 97832520
berlin@donnerberg.de
Büro Dortmund Lugierstraße 10
44263 Dortmund

+49 173 1052017
dortmund@donnerberg.de

Die Anlagen bringt die Donnerberg Energy Sp. z o.o. (Grudza 2, PL-59-630 Grudza, info@donnerberg.energy) als Markeninhaberin in Verkehr. Sie beliefert in Deutschland ausschließlich die Donnerberg Energy GmbH. Ihre Anfrage läuft also immer über Dresden, Berlin oder Dortmund.