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Eine Brauchwasser-Wärmepumpe übernimmt die Warmwasserbereitung Ihres Mehrfamilienhauses — und nutzt dafür die Wärme, die in Ihrem Heizungskeller ohnehin entsteht. Ohne Eingriff in die bestehende Anlage, ohne Heizungstausch, ohne Baustelle in den Wohnungen.
Heizungskeller eines Mehrfamilienhauses in Berlin · Brauchwasser-Wärmepumpe vor der Fernwärme
Energetische Modernisierung nach § 559 BGB — dauerhaft auf die Kaltmiete umlegbar. Alternativ per Contracting ohne eigene Investition.
Die CO2-Abgabe teilen Vermieter und Mieter nach dem Verbrauch des Gebäudes. Sinkt der Verbrauch, sinkt Ihr Anteil.
Die Wärmepumpe ergänzt Ihre Heizung, sie ersetzt sie nicht. Ein Heizungstausch nach GEG ist dafür nicht nötig.
Ob Altbau, Wohnblock oder Gewerbeobjekt — die Anlage wird für Ihr Gebäude ausgelegt.
Konzept und Ausbaustufen
Referenzen
Wohngebäude im Bestand, dazu Objekte vom Studentenwohnheim bis zum Demeter-Hof. Mehrere Eigentümer haben nach dem ersten Objekt weitere Gebäude aus ihrem Bestand ausgerüstet — für uns die aussagekräftigste Referenz, die es gibt.
Aus Nebenkosten wird Kaltmiete.Zehn Objekte, ein Prinzip: die Wärme im Keller nutzen.
Wirtschaftlichkeit
Beim vermieteten Objekt sinken zuerst die Nebenkosten Ihrer Mieter, nicht Ihre eigenen — Ihr Vorteil liegt woanders, und er ist größer, als die meisten annehmen.
Einsatzbereiche
Das Prinzip bleibt dasselbe, nur die Auslegung ist eine andere. Bei allen Objekten außerhalb der Wohnungsvermietung entfällt die Modernisierungsumlage — dafür wirkt die Kostensenkung unmittelbar auf Ihr Betriebsergebnis, weil Sie die Energie selbst bezahlen. In Betrieben mit ausgeprägter Saison kommt ein zweiter Effekt hinzu: Der Warmwasserbedarf ist genau dann am höchsten, wenn die Photovoltaik am meisten liefert.
Steht ein Heizungstausch an, sichert die Brauchwasser-Wärmepumpe die Warmwasserversorgung während des Umbaus. Sie braucht dafür nur einen Stromanschluss. Ihre Mieter haben auch während des Umbaus warmes Wasser.
Danach bleibt sie im System und übernimmt vor der neuen Heizung die Grundversorgung mit Warmwasser — die Anlage arbeitet also weiter, statt nur eine Zwischenlösung zu sein. Mit Photovoltaik und Speicher sogar ganz ohne Netzstrom.
Referenz: Mehrfamilienhaus in Berlin mit 16 Wohneinheiten, Umstellung von Öl auf Fernwärme. Zwei Monate lang hat eine DE 400 das ganze Gebäude mit Warmwasser versorgt — dort als Inselanlage mit 20 Photovoltaikmodulen und 6-kWh-Speicher.
So läuft es ab
Sie müssen sich nicht für Ihren gesamten Bestand entscheiden, um anzufangen. Wir arbeiten uns über ein einzelnes Objekt heran — und Sie sehen an Ihrer eigenen Abrechnung, ob es funktioniert.
Im Vergleich
Jedes Verbrennungssystem verliert zwangsläufig einen Teil der eingesetzten Energie — selbst im Bestwert. Eine Wärmepumpe gewinnt zusätzlich Umgebungswärme hinzu und kommt dadurch über 100 % hinaus.
Technik
Häufige Fragen
Nein. Die Brauchwasser-Wärmepumpe ergänzt die bestehende Anlage und übernimmt die Grundlast der Warmwasserbereitung. Kein Austauschzwang; ein Heizungstausch nach GEG ist dafür nicht nötig.
In der Regel ja. Spart die Maßnahme nachhaltig Endenergie ein, ist sie eine energetische Modernisierung nach § 555b BGB; nach § 559 BGB können dann 8 % der umlagefähigen Kosten jährlich auf die Kaltmiete umgelegt werden. Wir rechnen Ihnen das für Ihr Objekt vor.
Ja, über Contracting mit unserem Partner SachsenEnergie: SachsenEnergie finanziert die Anlage und bleibt Eigentümerin, Sie zahlen eine monatliche Rate. Eine Modernisierungsumlage ist dann nicht möglich, weil Sie selbst nicht investiert haben. Mehr zum Contracting
Ja. Der Vorteil entsteht durch die Leistungszahl, nicht durch Solarstrom. Im Sommerhalbjahr, wenn eine Gastherme nur für das Warmwasser taktet und dabei viel Energie über Bereitschafts- und Zirkulationsverluste einbüßt, ist die Brauchwasser-Wärmepumpe der deutlich günstigere Weg.
Die Brauchwasser-Wärmepumpe arbeitet ganzjährig; sie nutzt die Kellerluft, nicht die Außenluft. In der Heizperiode unterstützt die Bestandsanlage stärker, weil sie ohnehin läuft.
Die periodische Aufheizung übernimmt der im Gerät verbaute Heizstab über die integrierte Legionellenfunktion — unabhängig davon, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist. Im Sommer nutzt er dafür bevorzugt den Solarüberschuss, der ohnehin anfällt. Zusätzlich heizt die nachgeschaltete Bestandsheizung das vorgewärmte Wasser auf Solltemperatur nach. Beides legen wir bei der Auslegung so fest, dass die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt sind.
Der Schallleistungspegel beträgt 62 dB beim DE 310 und 64 dB beim DE 400 — das ist der Wert, der auf dem Energielabel steht. Was man im Raum tatsächlich hört, ist der Schalldruckpegel, und der liegt niedriger: rund 54 bzw. 56 dB(A) in einem Meter Abstand, in drei Metern noch etwa 44 bis 46 dB(A). Das entspricht ungefähr einem laufenden Geschirrspüler, den man aus dem Nebenraum hört. Aufstellort ist der Heizungskeller. Ob Wohnräume direkt angrenzen, prüfen wir bei der Auslegung mit; wo nötig, planen wir die Aufstellung entsprechend.
Je nach Gerätegröße rund einen halben Quadratmeter Stellfläche im Heizungskeller. Ein Außengerät ist nicht nötig, die Fassade bleibt unberührt. Stellfläche und Luftführung stimmen wir bei der Auslegung auf Ihren Keller ab — jedes Gebäude bringt andere Gegebenheiten mit.
Nur leicht. Der Effekt entfeuchtet und temperiert den Keller und ist in der Praxis erwünscht. Die Abluft führen wir in der Regel nach außen.
In aller Regel ja. Die laufende Überwachung der zentralen Heizungsanlage zählt zu deren Bedienung und Pflege und gehört damit zu den umlagefähigen Betriebskosten nach § 2 Nr. 4 der Betriebskostenverordnung. Voraussetzung ist, dass die Kosten regelmäßig anfallen und im Mietvertrag als Betriebskostenart vereinbart sind — bei Neuvermietungen unproblematisch, bei Bestandsverträgen abhängig von der bestehenden Klausel. Die einmaligen Kosten für die Überwachungstechnik selbst sind dagegen Teil der Modernisierung und laufen über die Umlage nach § 559 BGB.
Wartungsarm — ein jährlicher Serviceeinsatz ist nicht erforderlich. Die Schutzanode im Speicher wird erst getauscht, wenn sie verbraucht ist; das zeigt die Wärmepumpe selbst an, und der Tausch lässt sich bei der Heizungswartung mit erledigen. Auf Wunsch überwachen wir die Anlage laufend über einen Fernwartungsvertrag.
Die Brauchwasser-Wärmepumpen lassen wir in Dänemark fertigen und bringen sie unter eigener Marke in Verkehr. Photovoltaikmodule und Batteriespeicher kommen von Qcells. An der Zuständigkeit ändert das nichts: Wir sind Ihr Ansprechpartner für die gesamte Anlage — von der Auslegung über den Einbau bis zur Gewährleistung. Sie haben eine Adresse, nicht drei.
Dann fangen wir mit einem an. Nach dem ersten vollen Betriebsjahr sehen Sie in Ihren eigenen Zahlen, was die Anlage gebracht hat, und entscheiden über den Rest.
Rechtliche Angaben sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Kontakt
Objekte schauen wir vor Ort an – neben Dresden mit zwei weiteren Büros.